Montag, 16. Juni 2014

Fisch-Restaurant

Ich war mit ein paar Mädels vom Futsal und meiner Partnerin in einem Fisch-Restaurant. Das besondere an diesem Restaurant ist, dass man sich den Fisch selber fischen kann. 
Das Restaurant an sich ist recht groß. In der Mitte ist ein Schiff nachgeahmt, wo einige Sitzplätze sind. Um diesem Schiff befindet sich ein recht großes Wasserbecken, wo die Fische drin schwimmen. Es gibt nicht nur Sitze auf diesem Boot sondern drum herum auch noch einige, eine zweite Etage gibt es auch noch. Also es ist wirklich recht groß. Die Bedienung fragt einen ob man fischen möchte und wie viele Angeln man haben möchte. Die sind natürlich relativ klein. Vielleicht so 1.20m lang. Mit den Angeln bringt die Bedienung auch ein paar Köder mit. Und dann kann es auch schon los gehen. Ab zum Becken und die Angel schwingen. Ich war letzes Jahr schon einmal in diesem Restaurant, ich mag es sehr. Beim ersten Mal war es nicht so voll und die Fiche haben ziemlich schnell angebissen. Gestern, aufgrund vom Vatertag in Japan, war es ziemlich voll. Und es hat recht lange gedauert, bis man mal einen Fisch an der Angel hatte. Zwischendurch kam auch mal eine Ansage, dass, weil die Fische nicht anbeißen, man schummeln kann. Und zwar mit einem Kecher. Die liegen sowieso überall dort rum. Damit man, sobald man einen Fisch an der Angel hat, diesen mit endgültig einfangen kann. Wenn der Fisch im Netz ist, muss man zu einer Bedienung gehen. Die gratuliert einem, und man muss mit ihr in die Händeklatschen um den Fang zu feiern. Und dann wird man gefragt wie man den Fisch gerne essen möchte. Wir haben uns für Sashimi entschieden. Es war so lecker. Der Fisch wird einem ganz serviert. Als natürlich in Scheiben geschnitten. Aber der Rest vom Fisch kommt halt auch mit. Und bewegt sich manchmal noch. (Nein er lebt nicht mehr, sind halt die letzten Zuckungen) Man kann die Gräten/Reste vom Fisch auch frittieren lassen, oder als Suppe genießen.

Ich weiß, für den einen oder anderen hört sich das bestimmt recht grausam an, oder?! Ich würde jetzt mal ganz schlicht sagen, das ist eben die Japanische Kultur. Auch im Fernsehen gibt es so einige Sendungen, wo Professionelle oder irgendwelche Promis auf'n Boot beim fischen gezeigt werden. Die dann ganz genüsslich irgendwas gerad gefangenes verspeisen.

Donnerstag, 5. Juni 2014

Katastrophen-Prävention-Center

Letztens war ich mit meiner Klasse in einem Katastrophen-Präventions-Center(防災センター  , bosai senta-). Japan, wie es ja bestimmt den Meisten bekannt ist, ist vor der Natur nicht sicher. Daher gibt es diese tollen Center wo man Informationen bekommt, wie man sich am besten in verschiedenen Situationen verhält. Aber man erhält diese Informationen nicht einfach vorgeplappert oder in Schriftform (Also das auch, aber nicht nur) Nein, es gibt auch Übungen die man machen kann.
Meiner Klasse wurde erstmal ein Film vorgespielt, mit den drei häufigsten Katastrophen in Japan. Als erstes kam "Feuer"(火災  ,kasai). Über unseren Sitzen waren Wärmelampen angebracht, die einen, zu den Bildern passend, ein unbequemes Gefühl gaben. (Meine Meinung) Dann kam der Taifun (台風 ,taifuu). Vielleicht können es einige erraten... ja genau, eine Windanlage wurde angestellt. Natürlich nicht zu stark, aber wir sollten Notizen machen für einen Aufsatz den wir nächste Woche schreiben werden, und mit dem Wind war es nicht ganz so einfach... Als letztes, ganz klar, kam das Erdbeben (地震  , jishin). Und nein, unsere Stühle haben nicht gewackelt. An der Stelle kam wirklich nur das Video.
Denn als der Film zu ende war, gingen wir zu einem Erdbebensimulator (nennt man das so??.. egal ich nenne es jetzt einfach so ^^ ). Es war ein kleiner Raum, mit einem nachgestellten Regal und Schrank. Also der Schrank war eher eine mittelgroße, recht dicke Sportmatte (also so eine aus der Schule, wenn man irgendwelche Sprünge übt.. Ich hoffe ihr wisst was ich meine.. -.-) In den Regal waren aus dem selben Sportmatten-Material, kleine Würfel. Die halt irgendwelche Dinge in einem Regal simuliert haben. Der Raum war recht klein und wir wurden in zwei Gruppen geteilt. Ich war in der ersten, also rein in den kleinen Raum. Der Raum hatte nur drei Wände, also wurden wir von unseren Klassenkameraden beobachtet (und ausgelacht..) Zu erst wurde ein kleines Beben eingestellt, danach dann ein größeres. Bei der Stärke sind dann auch die Würfel vom Regal gefallen und die Matte/Schrank von der Wand. Es war schwierig zu stehen, aber gefallen ist keiner von uns. Naja man weiß ja auch was kommt und ist beim "klaren Verstand". Wenn sowas in echt passieren würde, dann reagiert man garantiert etwas anders..
Als alle ein wenig durchgeschüttelt wurden, ging es weiter zu einem Rauchsimulator. Also das war wie ein kleines Labyrinth, mit verschiedenen Wegen und Türen. Und diese Wege haben sich mit Rauch gefüllt...sollten sie zumindest. Wir haben etwas geschummelt bei der Übung, ich gebe es zu. Der Herr vom Center, hat zuvor gut erklärt, was zu tun ist wenn man in einer rauchigen Situation entfliehen möchte. Er hatte dann nur kurz hinter die Eingangstür zum Rauchsimulator geschaut und dachte es wäre rauchig genug. Aber das war es nicht. Wir hatten alle aber auch nichts gesagt und sind alle im Stehen, statt nah am Boden, zum Ausgang gegangen.
Bei der nächsten Übung konnten wir aber nicht schummeln. Bei der Übung ging es darum im Dunkeln den Ausgang zu finden. Wieder nach einer Einführung, wurden wir in zwei Gruppen geteilt. Jungs gegen Mädchen, etwas unfair, weil wir nur drei Jungs und 11 Mädels sind. Das lustige an der Übung war, dass wir über einen Monitor sehen konnte wie sich die Leute in dem Raum anstellen.
Nach dieser Übung war es denn auch leider schon vorbei mit unserer Tour. Etwas schade wie ich finde. Ich hätte gerne mal einen Feuerlöscher ausprobiert. Aber zum Trost haben wir Fotos mit Feuerwehr-Jacken, Helm und Mini-Auto geschossen. ^^

Montag, 28. April 2014

Spindle+

Ich habe jetzt schon einige Male über diese eine App, namens Spindle geschrieben, und möchte diese jetzt mal etwas genauer vorstellen.
Vor langer, langer Zeit, in einem fernen, fernen Land gab es ein Unternehmen, welches eine App, namens Spindle auf dem Markt veröffentlichte. Diese App hatte eine Social-Network Funktion. Also sie diente Frauen, andere Frauen kennen zu lernen und mit ihnen zu schreiben. Das Besondere war, dass sie die ungefähre Postion der anderen User anzeigte und auch das es so ziemlich die einzige App war, die es in Japan für Frauen gab. Die App war kostenlos, hatte jedoch zusätzliche Funktionen, wenn man dafür monatlich zahlte. Dies taten aber die wenigsten, sodass das Unternehmen die App einstellte, weil es sich nicht rentierte. Es gab eine Abschlussparty, wo ca. 300 Frauen anwesend waren in Tokyo. (Ich hatte darüber geschrieben, 2013 Hanami) Bei dieser Party hatte meine Liebste andere Frauen kennen gelernt, die die Idee hatten, die App weiter zu führen. Bzw. wieder auf leben zu lassen. Seit dem gibt es ein Team von Frauen, die Ehrenamtlich an der App arbeiten. Spenden eintreiben, Funktionen checken, Fehler ausbügeln ... Eine Menge zu tun. Es hatte einige Monate gedauert, aber als der Tag kam, als die App wieder Online ging, war es wirklich toll. Die Frauen hatten nur drauf gewartet und Spindle führte sogar die Download-Charts an. ^^ Das Spindle-Team veranstaltet auch Partys, oder war bei der Tokyo-Parade dabei. (Wie beim anderen Eintrag berichtet ^^)
Die App nimmt selbstverständlich an Usern zu. Und das Team möchte jetzt am liebsten das Gebiet ausweiten. Englische Flyer sind schon gedruckt und warten nur darauf verteilt zu werden. Natürlich sind aber im Moment die meisten User aus Japan. Derzeit ist die App nur für das I-Phone erhältlich. (Pech für mich, ich mag Apple-Produkte nicht ;) und warte deshalb geduldig auf eine Android-Version) Wenn genug Geld zur Verfügung steht, soll auch es auch für Android zu haben sein. Aber wann das sein wird, kann man leider nicht voraus sehen.

Rainbow Parade 2014

Am Wochenende fand die Tokyo Rainbow-Parade 2014 statt. Und wieder war es ein tolles Fest, wie auch schon im vergangenem Jahr. Jedoch war ich diesmal nicht als reine Zuschauerin dort, sondern habe bei dem "Spindle"Stand mit geholfen. Meine Liebste wollte unbedingt mit einem eigenem Spindle-Wagen an der Parade teilnehmen. Weil es ihre Idee war, hat sie sich auch für alles verantwortlich gefühlt und hatte ziemlich viel Stress vor der Parade. (Was auch bei mir manchmal etwas zu Stimmungsschwankungen führte, weil sie nur noch am Handy hing und Nachrichten schrieb oder telefonierte...) Aber (!) am Ende war es echt toll gewesen. Und sie selbst spricht auch schon davon, dass ihr andere Teilnehmer gesagt haben, dass man nach dem ersten Mal normaler Weise nicht aufhört - egal wie schwierig es war. Naja mal sehen. ^^
Spindle hatte nicht nur einen Wagen für die Parade, sondern auch einen Stand. Dort konnte man sich neben Informationen, auch mit Spindle-Artikeln ausstatten. Wie zum Beispiel, Button, Stift und T-Shirt. Oder man konnte sich von mir einen Regenbogen aufkritzeln lassen. Das kostete Geld, aber was ja am Ende Spindle zu gute kam. Und ich war auch relativ erfolgreich, dafür das es eine ziemlich kurzfristige Idee war. ^^  Das hat mich echt gefreut.

Die Stimmung von der Parade und dem Fest finde ich einfach toll. Irgendwie ganz anders als in Berlin, wo ich die letzten Jahre immer zum CSD und Straßenfest (Schwul-Lesbisches-Straßenfest) gegangen bin. Die Leute sind bei dem Fest in Japan so freundlich und offen. Man bekommt sogar eine Entschuldigung von einer Dragqueen, in die man aus versehen rein rannte. (Also jetzt mal unter uns, einige die ich schon in Berlin erlebt habe, die sind doch echt so zickig, oder?) Auch negative Bemerkungen oder angeekelte Blicke kommen nicht. Da passiert es eher, dass Leute die nicht von der Parade wussten, kurz gucken und ignorierend weiter laufen. Und viele lassen ihre (kleinen) Kinder nah an der Parade stehen und zugucken. Und die Parade-Teilnehmer geben ihnen "High-Five". (übrigens nicht nur den Kindern, auch Erwachsenen) Da habe ich aus Berlin schon anderes gesehen, "Wenn die Kinder alt genug sind, dann erklär ich das ihnen.." so ungefähr, und der Junge war mind. 13 Jahre gewesen. *augenroll* (Meine Erfahrung, als ich auf der You-Messe war und Informationsflyer zum Thema Homosexualität an Jugendliche verteilt habe..)

Hier noch einige Regeln, die ich im letzten Jahr nicht ganz mitbekommen habe. Also für jeden Wagen der bei der Parade mitfährt, dürfen höchstens 250 Personen mitlaufen. Diese müssen sich vorher anmelden. Die Mitlaufenden müssen zu Viert eine Reihe bilden. (Wir hatten dieses Jahr ziemlich Glück. Die eine "Kontrolleurin" nahm das nicht so genau, während wir gelaufen sind. Es kamen sogar welche von den Zuschauern an der Seite und sind auch noch mitgelaufen.)

Also wie gesagt es hat ziemlich viel Spaß gemacht. Aber... ich muss zugeben, ich war recht einsam. Meine Liebste war die ganze Zeit mit dem Wagen beschäftigt. Die anderen die ich kannte, sind nun mal keine Freunde, sondern "nur" Bekannte (klingt jetzt vielleicht doof, ist aber so. Sind eben die Freunde meiner Liebsten. Anderes Alter, Interessen, irgendwie kommen keine längeren Gespräche zustande..) In einigen Momenten gestern, musst ich ganz stark an meine (Party)Freunde in Deutschland denken. Und ich freue mich schon diese im Sommer wieder zu sehen. :)

Mittwoch, 16. April 2014

Ende, Anfang und dazwischen Frühlingsferien

Im März ist mein erstes Schuljahr zu Ende gegangen. Die Abschlussfeier meiner Schule war recht tränenreich. Sehr viele Schüler haben die Schule beendet und verfolgen nun ihre Pläne weiter, also Uni, Fachschule, Arbeit usw.. Auch ich musste ein paar Tränen lassen, weil mein Mittags-Stammtisch nun nicht mehr derselbe sein wird. Tatsächlich sind die meisten, mit denen ich mich gut verstanden habe, nun auch gegangen. Zumindest sind aber die meisten noch in Japan. ...  Nach dem großem Abschied gab es dann erstmal Frühlingsferien. Darauf hatte ich mich schon sehr gefreut!! Denn es hieß:

Welcome to Los Angeles!!  Wuhuu, das erste Mal auf amerikanischem Festland.  Es war toll und hat Spaß gemacht dort. In Gegensatz zu Deutschland und Japan wieder eine ganz andere Mentalität. Für die eine Woche einfach zu wenig ist, um damit zu recht zu kommen. (Zumindest für mich.. Ich brauche meine Zeit.. Was soll ich sagen, bin nun mal introvertiert.. haha ~augenroll~)
Wir hatten ein Apartment in West Hollywood gemietet was recht günstig war, weil wir insgesamt drei Leute waren. Zudem hatten wir uns auch ein Auto gemietet. Was ich wirklich jedem empfehlen kann dort. Los Angeles ist so weiträumig und Flach. Und die meisten sind mit Auto unterwegs.  Das bin ich nicht gewöhnt als Berlinerin. ;D Für mich gehören Bus, U-Bahn/S-Bahn in meinem Alltag einfach dazu. Neben Strand, Walk of Fame, Universal Studios und Grifftih Observatorium haben wir auch ein paar Tage in Palm Springs verbracht. Denn in Palm Springs war "Dinah Shore Weekend". Ein Party-Festival für Frauen. Vielleicht kennt die/der Eine oder Andere die Serie "L-Word"? Dort gibt es auch eine Folge die beim "Dinah Shore" spielt. Die Partys haben escht Spaß gemacht. Und das lag nicht nur an den tollen GoGo-Dancer. Die Musik war einfach mehr in Richtung "deutsche-Club-Party" und auch die Mädels/Stimmung war(en) eher wie ich es auch Deutschland kenne.   Gesehene Stars beim Urlaub: Mike Tyson, Metthew Bomer (White Collar), Leisha Hailey (L-Word, Alice), Katherine Moenning (L-Word, Shane), Laurel Holloman (L-Word, Tina).

Gerade in Japan wieder angekommen, konnte ich mich noch nicht mal vom Jetlag erholen, weil die Schule wieder angefangen hat. Viele neue Gesichter, Klasse, Lehrer. Das neue Schuljahr wird nicht leicht. Aber ich gebe nicht auf. Im Gegenteil! Ich habe mich schon angemeldet für JLPT N2 im Sommer..

Freitag, 28. März 2014

Cafes in Japan

Gestern bin ich fast umgekommen vor Niedlichkeit. Ich war nämlich das erste Mal in einem Eulen/Vogel Cafe!! Vor einigen Wochen gab es ein kleines Spindle-Treffen* (Erklärung unten) und da sind meine Partnerin und ich auch hingegangen. Irgendwann kam es zum Thema Katzen Cafe und eine andere Dame hatte dann erzählt das es solche Cafes auch mit Eulen gibt. Mit EULEN!!! ~mega putzig!~ 
Natürlich hatte ich im Internet danach gesucht und auch gefunden. Das eine war auch gar nicht so weit weg von der Arbeitsstelle meiner Liebsten. Gestern hatte ich mich dann auf den Weg gemacht nach Tokyo, bei schönstem Regenwetter.. Erstmal gab es Lunch mit meiner Liebsten und danach bin ich dann los gelaufen zum Tori no iru Cafe (鳥のいるカフェ), welches sich in Kiba befindet. Als ich ankam war es natürlich total voll und ich musste warten.. 30 Minuten lang. (Der Weg von dem Restaurant zum Cafe war länger als geplant und ich war etwas erschöpft- ich wollte unbedingt rein, wenn ich schon so lange dafür gelaufen war..) 
Es gibt verschiedene Cafes die alle ihre eigenen Regeln habe und anders aufgebaut sind. In dem wo ich war, war es erstmal wirklich ein normales, kleines Cafe. Nur an der einen Wand waren einige große Vogelkäfige, mit verschiedenen Vögeln drin. Papageien und so. Die haben natürlich auch manchmal schön viel Krach gemacht. ^^   Aber der eine hatte auch die ganze Zeit irgendwelche niedlichen Sachen gesagt, wie "ohayou", "kawaii" und so. Wenn man gezahlt hat, wurde man gefragt ob man zu den Eulen möchte. Natürlich wollte ich! haha~  Dafür musste man extra zahlen und man hatte dann 5 Minuten Zeit den Eulen ganz nah zu sein. Man konnte auch eine Eule auf den Arm nehmen, natürlich mit Schutzhandschuh und Hilfe von den Angestellten. Das Cafe hatte drauf geachtet, das die Eulen immer wieder Ruhephasen haben. Deshalb konnte man zu den Eulen "nur" 5 Minuten lang. Fotos mit Blitz durfte man natürlich nicht machen und die Hände vorher desinfektieren war auch Pflicht. Und die Eule immer in Federrichtung entlang streicheln. Die waren so weich, am liebsten hätte ich die geknuddelt - stundenlang.  haha :D

                         

In Katzen Cafes war ich bisher 2x. Ich bin ja ein totaler Katzen-Mensch und ich vermisse die beiden Katzen meiner Mutter sehr. (Die eine ziemlich doll, weil die auch auf mich fixiert ist und so niedlich..) Jetzt lebe ich ja mit einem Hund zusammen. Ich mag den Hund, aber er ist eben keine Katze. Ohne Katzen leben geht für mich nicht. Und dir Straßenkatzen rennen immer vor mir weg. :(    Naja wie auch immer, also bin ich irgendwann mal in ein Katzen Cafe. Ich war überrascht wie freundlich die Katzen sind. Zumal in dem einen Cafe, haben die zum Teil Straßenkatzen gehabt, aufgepäppelt und auch weiter vermittelt. Nur eine Katze durfte man nicht streicheln/ bzw man wurde vor ihr gewarnt, weil diese wohl etwas zickig ist. Bei den Katzen Cafes zahlt man für Zeit. Also zum Beispiel man plant eine Stunde dort zu verbringen, dann zahlt man das. Manchmal gibt es ein Getränk gratis dazu oder man kauft sich eines dort. Es gibt auch die Möglichkeit Snacks zu kaufen und die Katzen zu füttern. Aber immer nur in begrenzter Anzahl pro Tag. Die Tierchen sollen ja nicht überfuttert werden. Garderobe und Schuhe muss man meist schon vorher ausziehen und in die vorgesehenen Schließfächer packen. Dann nimmt man sich Hausschuhe und geht in den Raum rein. Und vorher auch hier Hände desinfektieren.

 
        

In einem Reptilien Cafe war ich auch schon mal. Das ist auch nur ca. 10 Minuten von meiner Schule entfernt. Das war ähnlich wie bei dem Vogel Cafe. Es war ein normales Cafe mit keiner Zeitgebühr, wie bei den Katzen. Man musste jedoch ein Getränk bestellen. An den Wänden waren verschiedene Terrarien mit Schlangen, Echsen, Kröten drin. Und dann gab es eine Ecke die abgezäunt war. (Also jetzt nur so einen Meter hoch ungefähr. Nach dem Hände desinfektieren konnte man rein gehen. Dort waren unter anderem verschiedene große Schildkröten und Echsen. Diese konnte man auch streicheln.
 
                              



*Spindle= eine App für das I-Phone für Frauen um andere Frauen kennen zulernen. Derzeit hauptsächlich in Japanisch, weil die meisten User aus Japan kommen. (Und einige haben sich eben zu einem Treffen zusammen gefunden an jenem Tag)

Donnerstag, 20. März 2014

Mode, Fashion und nichts dahinter..

Also heute möchte ich mal ein wenig über die Mode hier in Japan schreiben. Was "In" ist, oder auch ein "No Go".

Als erstes muss ich sagen, Japaner haben Mut zu Mode und eigenem Stil. Gerade am Anfang habe ich mich über die extrem gestylten Leute gewundert (und auch wenig bewundert..?!). Das fand und finde ich immer noch ganz toll. Also ich meine jetzt mitten am Tag, nicht auf den Weg zu irgendeiner seltenen, besonderen Veranstaltung, Club oder so. Im Zug, im Park, mehr etwas außerhalb, als mitten in der City. Nicht nur die Frauen, nein auch die Herren sind manchmal bis hin zu den Haarspitzen gestylt. Das fängt mit einer netten Jeans zum Beispiel an, geht über die Boots weiter zur Lederjacke, die passenden Accessoires wie Armband, Hut, Gürtel und Handtasche. ...Aufmerksame Leser werden jetzt denken; "Halt mal, hat sie nicht gerade von Männern geredet und nun Handtasche genannt?". JA, das habe ich! Denn auch die Männer tragen Tasche, also Handtasche. In Deutschland tragen die Männer ja nur Handtasche wenn sie die von der Freundin freundlich tragen, bzw. die Männer die ihre eigene Handtasche mitführen müssen angst haben zusammen geschlagen werden.. (Leider..)  Natürlich sehen die Modelle für den Herren etwas anders aus. Eher bedeckte Farben, keine Schleifchen, oder übertrieben "kawaii". Wobei ich dann auch schon beim nächsten Thema wäre: kawaii. Ein Klassenkamerad ist etwas genervt von der weiblichen Mode hier, denn seiner Meinung nach ist zu vieles, zu kawaii. Pastell Töne bestimmen den Mainstream, Schleifen, ein wenig glitzer hier und dort. Das kann man sehen bis zum Umfallen. Dazu kommen noch Taschenanhänger, Handy-Case oder so von irgendwelchen süßen, knuffigen Figuren, wie "Hello Kitty" oder so. Natürlich laufen auch viele simpel rum, also Hose, Shirt, Sneakers. Aber meistens ist irgendwas dabei, was es besonders macht. Also Hut, oder besondere Schuhmodelle. Und wieder Themawechsel. Seit ich in Japan bin möchte ich auf Fussfehlstellungen hinweisen und bekämpfen. Also in Deutschland habe ich schon immer den Kopf geschüttelt wenn Damen mit diesen "Uggs" rumliefen, aber nicht mehr auf der Sohle, sondern schon auf der Seitenwand des Schuhs. (Ich hoffe ihr wisst was ich meine, hat bestimmt schon jeder mal gesehen..) Das habe ich in Japan mit vielen verschiedenen Modellen gesehen. Dazu kommen noch zu große Schuhe, und zu kleine. Und die Höhe der Schuhe. Ich habe noch nie so viele Damen mit sooo hohen Schuhen rumlaufen sehen. Also mindestens 10 cm sind keine Seltenheit und Teilweise arbeiten die auch damit. Also im Laden Stundenlang. (Wie halten die das aus??) Ich kann auf Schuhen nicht laufen, ich sehe aus wie ein Fisch am Stock, ich weiß es und trage deshalb auch eigentlich keine Schuhe über 5cm. Einigen Damen hier ist es egal wie sie laufen, also wie es aussieht. Das kann manchmal schon recht seltsam aussehen. Aber niemand sagt etwas. In Deutschland würde man sich dumme Sprüche an hören dürfen, oder zumindest das leise Geläster der anderen oder Blicke... Das finde ich hier schon ziemlich entspannt. Auch wenn Damen eine extreme kurze Shorts oder Rock tragen, dazu schwarze Overknee-Stiefel. Kommt von niemand ein Spruch von wegen "die will wohl zur Arbeit gehen.". Kurze Shorts und Röcke sind auch sehr normal. Teilweise echt, echt extrem kurz. Also Bein zeigen ist ok. Busen dagegen nicht. Auf jeden Fall sieht man kaum Frauen mit weiterem Ausschnitt. (Mir ist's egal, ich mach es trotzdem.. Haha ~ Rebell) Und wieder ein laufender Übergang des Themas.. In Deutschland ist es ja eher so, das man schon irgendwie die Vorlieben/ Interessen eines Menschen am Klamotten-Stil erkennen kann. Zumindest ein wenig. Einen Metallfan zum Beispiel, oder so meine ich. In Japan geht das so überhaupt nicht. Meistens, denke ich zumindest. Es ist alles nur Fashion und eben nichts dahinter.. Erinnert mich an die Fashion-Punk Diskussion. Wo plötzlich, Löcher in Hose und Anarchie-Zeichen Mode wurde. Viele tragen ja, auch Dinge, Muster, Zeichen die eigentlich eine Bedeutung haben, aber keiner weiß es. So ist das hier nur noch mehr. 

Wer sich jetzt fragt, was denn mit den Gothic Lolitas, Cosplayer und weiteren "verrückten", "typisch" japanischen Leuten ist. Ja, gibt es. In Tokyo Shibuya und Shinjuku etwas mehr. In Yokohama zum Beispiel etwas weniger. Auch Damen und Herren mit traditionellen Kimono laufen einen regelmäßig mal über den Weg. Wenn man einen Haufen an Damen mit Kimono, oder eher gesagt Yukata (Sommerversion) tragen sehen will, dem empfehle ich im Sommer zu einem Hanabi-Fest zu gehen. (Feuerwerk). Viele tragen zu diesem Anlass nämlich Yukata.

Zum Abschluss möchte ich darauf hinweisen, das ich sehr allgemein geschrieben habe. Und natürlich das rein meine Meinung ist. Auch wenn ich manchmal jemand sehe und innerlich mit dem Kopf schüttel, denke ich im nächsten Moment; ist ja eigentlich cool!. :D

Samstag, 15. Februar 2014

Eine Schneeflocke - rette sich wer kann..


Was für die einen ein normaler Wintertag, ist für andere ein Tag voller Chaos.  Ja, es hat schon wieder geschneit. Richtig schön und lang (von einen Abend zum nächsten). Es gab sogar früher Schulschluss an dem Tag. ~juhuu! Und die Städte Tokyo und Yokohama sind im Chaos versunken. Die Bahnen fahren einen Tag später immer noch nicht regelmäßig. Dabei war es heute relativ warm und der Schnee hat bereits in der Nacht angefangen zu schmelzen. Der Park in der Nähe meiner Wohnung ist zu einer riesigen wässrigen, matsch Wiese geworden. So widerlich und nervig. Weil es unter anderem auch der einzige direkte und schnelle Weg zur Bahn ist. Aber selbst wenn man sich entschließen würde einen riesigen Umweg zu gehen, würde es nichts bringen. Die Gehwege und Straßen sind nämlich auch mit matschigem Schnee bedeckt. Es gibt keine Schnee-Räumfahrzeuge. Lohnt sich nicht, auch deshalb fahren die Züge extrem schlecht. Es lohnt sich nicht gegen Schnee und eisiger Kälte zu rüsten. Denn so häufig kommt der eigentlich nicht. Meine Freundin meint, sie habe so viel Schnee in Yokohama in ihrer Grundschulzeit gesehen. Achja, um die "Masse" an Schnee mal zu benennen. In Yokohama waren es ca. 26 cm und in Tokyo ca.15 cm. Ich hatte auf jeden viel Spaß. Habe Fotos gemacht am Abend. Bin sogar zweimal deswegen raus gegangen. Naja um ehrlich zu sein, hatte ich beim ersten mal keine Memory-Karte in meiner Kamera. Dementsprechend schnell war der interne Speicher voll. ~typisch ich.. Was nur anstrengend ist, der Wind. Der kommt echt nur von einer Seite. Deswegen bin ich am Abend dann auch mit meiner Skibrille raus gegangen. Eine Wohltat für meine Augen. ^^





Samstag, 8. Februar 2014

JLPT und Schnee

Ist wirklich schon wieder ein drittel des Februars um?  Zeit vergeht zu schnell.. >.<''

Das Ergebnis vom JLPT-Test ist angekommen.. Ich wollte den gar nicht haben ~haha. Aber(!) ich habe bestanden - ganz knapp!! Aus meiner Klasse hatten 6 Leute an dem Test, Level N3 teilgenommen. Ich bin die einzige die bestanden hat. Der Test besteht aus insgesamt 3 Teilen; Vokabel/Grammatik, Lesen und Hörverständnis. Lesen und Hörverständnis war ok. Aber bei Vokabel/Grammatik habe ich völlig versagt. Bis zum Sommer muss ich in der Richtig viel lernen. Denn ich möchte N2 mit einem besseren Ergebnis abschneiden! 

Schule ist derzeit etwas stressig. Ich habe mich für einen Rede-Wettbewerb angemeldet. Und bereue es schon wieder.. 5 Minuten Text muss ich auswendig lernen. 5 !! MINUTEN !!!  Naja, ich habe mich angemeldet weil ich mich selbst heraus fordern möchte. Ich hasse es vor Menschen zu sprechen und im Mittelpunkt zu stehen. Ich werde rot, nervös, spreche zu schnell und vergesse Text, die richtige Aussprache und so. Zumindest ist es nur ein kleiner Wettbewerb innerhalb meiner Schule. Und ich hoffe es kommen nicht viele Zuschauer. ^^




Heute hat es in Yokohama und Tokyo den ganzen Tag geschneit. Es war so schön! Endlich fühlt es sich an wie Winter. Natürlich ist es kalt hier, aber irgendwie wie Winter fühlt es sich nicht an, finde ich. In Berlin ist der Winter normalerweise dunkel, arschkalt und irgendwie melancholisch/deprimierend. Hier in Yokohama scheint oft die Sonne (und die ist sogar warm, wenn man in ihren Strahlen steht), Blumen werden im Park weiter gepflanzt und Schnee gibt es selten. Als wir mit dem Hund Gassi waren, wollte ich zu einem Tempel der in der Nähe ist. Um Fotos zu machen. Leider hatte es aber so sehr geschneit zu der Zeit, dass auf den meisten Fotos irgendwelche Tropfen sind. :S






Sonntag, 12. Januar 2014

Frohes neues Jahr!! 明けましておめでとうございます!

Man stelle sich vor, wie in einem klassischem Westernfilm: eine Wüste wo ein kleiner, runder Busch entlang weht... Ja so ungefähr ist es mit meinem Blog auch, nichts außer Stille. Also eines habe ich mir vorgenommen für das Jahr 2014 für diesen Blog. Und zwar das ich nicht mehr schreiben werde, dass ich mehr schreibe. Mach ich ja eh nicht.. *Sorry  -_-

Nun denn das Jahr 2013 ist vorbei. Die Schule hat vor ein paar Tagen wieder angefangen und wir schreiben jede menge Tests diesen Monat. Und überhaupt ist das Schulhalbjahr auch schon wieder "fast" um. Also im März, aber die Zeit fliegt ja immer wie nüscht..

In meinen Winterferien war ich in Nagoya und in Nagano. In Nagoya war ich das erste mal. Konnte es aber leider nicht genießen, weil ich krank war. Und zwar schon schon die letzten Tage vor den Ferien. Ich war trotzdem in der Schule, weil ich keine Fehltage haben wollte. Hatte ja auch Tabletten genommen, die leider nicht geholfen haben. Zumindest müde machten sie mich, bin sogar im Unterricht eingeschlafen. Aber meine Lehrerin war nett und hat mich schlafen lassen. Nur von meinen Klassenkameraden wurde ich grinsend beobachtet.. Nach Nagoya sind wir mit zwei Freundinnen von meiner Partnerin gefahren. Wir wollten ein paar Bars abklappern. Nun ja, ich bin nach dem Dinner zurück ins Hotel gefahren und habe mir noch auf den Weg dort hin neue Pillen gekauft. (Die auch glücklicherweise geholfen haben.) Die anderen waren unterwegs bis in die Nacht. Am nächsten Tag sind wir zum Nagoya Jo, dem Schloss, gefahren. Das konnte ich dann auch ein wenig genießen, weil es mir schon etwas besser ging. Aber an dem Wochenende fand irgendein super großes Konzert statt, und dem entsprechend voll war es überall. Das musste ich auch schon am Vorabend erfahren. Auf den Weg zum Hotel wollte ich die eine Station mit der U-Bahn fahren. Aber der Bahnsteig war so voll das ich den ersten Zug auf den Treppen abwarten musste.. In den zweiten hatte ich mich dann rein gequetscht.

Nach Nagano sind wir zum Skifahren gereist. Das war das erste Mal für mich. Und natürlich dementsprechend hilt ich mich auch auf den Brettern. Ich habe auch einen kleinen Skikurs besucht, mit vielen, netten anderen ... Kindern.. Der einzige andere Erwachsene hat nach der Hälfte der Zeit aufgegeben und ist zurück ins Hotel. Naja ich muss unbedingt lernen zu stoppen. Wenn man den Berg als Anfänger runter brettert kann das schon leichte Panik auslösen. Aber meine Freundin hat mir auch sehr geholfen und mich sicher nach unten gebracht. ^^  *hach, einfach ein Schatz*  Wir waren nur zwei Tage dort, also konnte ich leider nicht lange üben. Aber die nächste Chance kommt bestimmt.